Biographie
Sophie Daneman wurde an der Guildhall School of Music in London bei Johanna Peters ausgebildet. Seit über dreißig Jahren ist sie international tätig und zeichnet sich durch ein breit gefächertes Repertoire aus. Ihre Leidenschaft und ihre Affinität zur Barockmusik, in der sie als eine der bedeutendsten Interpretinnen ihrer Generation gilt, haben sie zur Zusammenarbeit mit zahlreichen führenden Spezialisten auf diesem Gebiet geführt, insbesondere mit William Christie und Les Arts Florissants.
Zu ihren berühmtesten Rollen zählen die Titelrollen in „Rodelinda“ und „Theodora“ sowie eine gefeierte Mélisande an der Opéra-Comique.
Über ihre Gesangskarriere hinaus hat sich Sophie Daneman als versierte Regisseurin etabliert, deren Arbeit ein breites Repertoire abdeckt: zu nennen sind unter anderem ihr Projekt „Chasing Rainbows“ mit Lea Desandre rund um die Lieder von Julie Andrews, eine Neuinterpretation von Pergolesis „Stabat Mater“ für vier Generationen von Frauen sowie „The Rake’s Progress“ und „Albert Herring“ für die English National Opera. Außerdem inszenierte sie Purcells „Dido and Aeneas“ für die US-Tournee der Arts Florissants und für mehrere Ausgaben der Académie du Jardin des Voix.
Sophie Daneman ist Mitglied des Lehrkörpers der Royal Academy of Music in London.